AGB SWISS LADIES DRIVE GMBH

AGB’S SWISS LADIES DRIVE GMBH

AUFTRAGSERTEILUNG:
1. Massgeblich für den Auftrag sind ausschliesslich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die jeweils gültige Anzeigenpreisliste (Mediadaten www.ladiesdrive.tv/werbung) sowie die Auftragsbestätigung. Allgemeine Bedingungen des Auftraggebers werden nicht als Vertragsbestandteil anerkannt. Auf alle Fragen im Zusammenhang mit diesem Auftrag findet Schweizerisches Recht Anwendung.  Sollten einzelne Teile der AGB schweizerischem Recht widersprechen, behalten die übrigen Teile ihre Gültigkeit.

2. Der  Beauftragte behält sich vor, Anzeigenaufträge – auch einzelne Anzeigen im Rahmen eines Abschlusses – ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder von angenommenen Aufträgen zurückzutreten.

3. Aufträge müssen schriftlich erteilt werden. Mündliche Vereinbarungen, die nicht schriftlich bestätigt werden, binden den Beauftragten nicht.

4. Nebenabreden als Auftragsbestandteil bedürfen der Schriftform.

AUFTRAGSABWICKLUNG:
5. Die Anzeigenaufträge sind innerhalb eines Jahres abzuwickeln.

6. Die in der Anzeigenpreisliste bezeichneten Nachlässe werden nur für die innerhalb eines Kalenderjahres erscheinenden Anzeigen gewährt.

7. Der Auftraggeber hat nur dann Anspruch auf einen Nachlass, wenn er von vornherein einen Auftrag abgeschlossen hat, der zu einem Nachlass berechtigt. Wird ein Auftrag aus Gründen, die der Auftragnehmer  nicht zu vertreten hat, nicht erfüllt, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Beauftragten zurückzuvergüten. Der Anspruch auf rückwirkenden Nachlass erlischt, wenn er nicht innerhalb eines Monats nach Ablauf der Jahresfrist geltend gemacht worden ist. Bei Zwangsverwertung/Illiquidität oder Konkurs entfällt jeglicher Nachlass.

8. Platzierungswünsche und Erscheinungstermine binden den Beauftragten nicht.

9. Der Ausschluss von Mitbewerbern wird seitens des Beauftragten grundsätzlich nicht garantiert. Ein Ausschluss kann nur für die gegenüberliegende Seiten schriftlich vereinbart werden.

10. Bei fernmündlich aufgegebenen Anzeigen bzw. bei fernmündlich veranlassten Veränderungen übernimmt der Beauftragte keine Haftung für die Richtigkeit der Wiedergabe. Der Beauftragte  behält sich vor, schriftliche Anzeigenbestellungen zu verlangen. Dies gilt auch für Anzeigen, die auf elektronischem Weg auf Datenträger oder über Datenleitungen übermittelt werden.

11. Der Beauftragte behält sich vor, Druckunterlagen nur in digitaler Form anzunehmen.

12. Dem Auftraggeber obliegt die rechtzeitige Beistellung von geeigneten Druckunterlagen. Der Beauftragte gewährleistet die drucktechnisch einwandfreie Wiedergabe der Anzeige nur, wenn einwandfreie Druckunterlagen beigestellt werden, wofür ausschliesslich der Auftraggeber verantwortlich ist. Eine Abmahnungspflicht besteht in diesem Zusammenhang nicht.

13. Druckfehler, die den Sinn eines Inserates nicht wesentlich beeinträchtigen, begründen keine Ersatzansprüche dem Auftragnehmer gegenüber. Fehlerhaft gedruckte Kontrollangaben ergeben keinen Anspruch für den Auftraggeber. Der Beauftragte lehnt jede Haftung für eventuelle Schäden, die durch das Nichterscheinen eines Auftrages an einem bestimmten Tag bzw. durch Druckfehler usw. entstehen, ab. Der Auftragnehmer haftet nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz. Jedenfalls ist die Haftung der Höhe nach mit dem Entgelt für den betreffenden Auftrag begrenzt. Im Gewährleistungsfall hat der
Beauftragte das Recht, sich von der Minderung/Schadenersatz oder Rückzahlung des Entgeltes dadurch zu befreien, dass die Anzeige oder Beilage zu einem späteren Erscheinungstermin, der mit dem Auftraggeber abzustimmen ist, mängelfrei unentgeltlich nachgeholt wird.

14. Für Satzfehler und andere Mängel in vom Auftraggeber beigestellten Unterlagen haftet ausschliesslich der Auftraggeber.

15. Sind etwaige Mängel bei den Druckunterlagen nicht sofort erkennbar, sondern werden sie erst beim Druckvorgang deutlich, so hat der Auftraggeber bei ungenügendem Abdruck ebenfalls keine Ansprüche.

16. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Abzüge. Sendet der Auftraggeber den ihm rechtzeitig übermittelten Probeabzug bis zum Anzeigenschluss oder bis zu einem anderen, seitens des Beauftragten genannten Termin nicht zurück, so gilt die Genehmigung zum Druck erteilt. Kosten für erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen
und für die Lieferung vom Verlag anzufertigender Kopien, Filme oder grafischer Arbeiten hat der Auftraggeber vollumfänglich alleine zu tragen.

17. Die Pflicht zur Aufbewahrung von Druckunterlagen endet 3 Monate nach Erscheinen der letzten Anzeige.

18. Beanstandungen aller Art sind sofort, spätestens  innerhalb von 8 Tagen nach Erscheinen der Anzeige schriftlich zu melden.

19. Der Auftraggeber garantiert, dass das Inserat gegen keinerlei gesetzliche Bestimmungen verstösst und Rechte Dritter nicht verletzt. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Beauftragten sowie dessen Mitarbeiter hinsichtlich aller Ansprüche, die auf das erscheinende Inserat gegründet werden schad- und klaglos zu halten sowie für die ihnen selbst entstandenen Nachteile vollen Schadenersatz zu leisten. Der Beauftragte und seine Mitarbeiter sind zu einer entsprechenden Prüfung des Inserates oder eines dagegen vorgebrachten Veröffentlichungsbegehrens nicht verpflichtet, jedoch berechtigt, rechtlich notwendige Adaptionen einer Einschaltung auch ohne vorherige Rücksprache mit dem Auftraggeber vorzunehmen.

20. Der Beauftragte haftet nur für Schäden, die von ihm oder einem seiner Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden. Für Folgeschäden und entgangenen Gewinn, insbesondere auf Grund einer positiven Vertragsverletzung, besteht keine Haftung. Der Beauftragte haftet nicht für beschädigte oder verloren gegangene Daten oder Dateien.

21. Fälle höherer Gewalt (Verkehrs- und Betriebsstörungen) sind vom Beauftragten nicht zu vertreten. Der Beauftragte behält den Anspruch auf das volle Entgelt, wenn die zu veröffentlichende Werbung in angemessener Zeit nach Beseitigung der Störung veröffentlicht wird.

PREISE & BEZAHLUNG:
22. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig. Nachlässe für vorzeitige Zahlungen werden nach der Preisliste oder gemäss Absprache und schriftlicher Bestätigung gewährt.

23. Rechnungsreklamationen sind binnen 2 Wochen ab Ausstellung schriftlich geltend zu machen.

24. Der Beauftragte ist aus wichtigen Gründen berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offen stehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen, ohne das hieraus dem Auftraggeber irgendwelche Ansprüche gegen den Verlag erwachsen.

25. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden gesetzliche Verzugszinsen in der Höhe von 5% gemäss Art. 104 OR verrechnet. Kosten, die durch aussergerichtliche oder gerichtliche Betreibung entstehen, gehen zu Lasten des Schuldners. Der Beauftragte hat das Recht, die Ausführung des Auftrages bis zur Bezahlung zurückzustellen.

26. Bei Änderung der Anzeigenpreise treten die neuen Bedingungen auch bei laufenden Aufträgen sofort in Kraft, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wurde.

27. Kosten für Lithographien bzw. für die Übertragung digitaler Daten hat der Auftraggeber zu zahlen.

28. Der eventuelle Verzicht auf die Grundfarbe Schwarz bei der Anlage von Anzeigen ist ohne Einfluss auf die Berechnung. Bestehen Vorlagen von Mehrfarbanzeigen aus mehr als drei Farbteilen, werden die zusätzlichen Herstellungskosten für jedes weitere Farbbild gesondert berechnet.

29. Kosten für die Herstellung von Reinzeichnungen oder anderen Druckvorlagen hat der Auftraggeber zu zahlen.

30. Bei verspäteter Anlieferung der Druckunterlagen (bei Anlieferung nach in den Mediadaten kommunizierten DM-Schlüssen) werden die dadurch entstehenden Mehrkosten dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

31. Angefallene Produktionskosten (Lithos, Fotos, Satz etc.) werden zu Selbstkosten in Rechnung gestellt.

STORNOS:
32. Stornos müssen grundsätzlich mit eingeschriebenem Brief erfolgen, der dem Beauftragten zehn Werktage vor dem jeweiligen Anzeigenschluss erreichen muss, in welchem Fall eine Zahlungsverpflichtung des Auftraggebers (Stornogebühr) nicht besteht. Bei nach dem genannten Zeitpunkt einlangenden Stornierungen besteht die volle Zahlungsverpflichtung im Ausmass des erteilten Auftrages (100%).

ALLGEMEINES:
33. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist 9426 Lutzenberg AR.

34. Bei Betriebsstörungen oder Eingriffen durch höhere Gewalt hat der Beauftragte Anspruch auf volle Bezahlung der veröffentlichten Anzeigen, wenn die Aufträge mit 75 % der Druckauflage erfüllt sind. Geringere Leistungen sind nach dem Tausenderpreis gemäss der Kalkulation zu bezahlen.

35. Zustimmungserklärung zu Werbeinformationen: Der Auftraggeber stimmt ausdrücklich der Speicherung und Verarbeitung der von ihm bekannt gegebenen Daten sowie der Übermittlung von Werbematerial auch in Form von Massensendungen (via E-Mail, Telefon, Fax, SMS/MMS) durch die SWISS LADIES DRIVE GmbH und deren Partner über ihre Produkte und Aktionen zu. Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

36. Auf das Auftragsverhältnis und allfällige Rechtsstreitigkeiten daraus ist ausschliesslich Schweizer Recht unter Ausschluss der Verweisnormen des IPR und des UN-Kaufrechts- übereinkommens anzuwenden.

BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR ONLINE- ANZEIGEN:
37. Sämtliche Informationen, Dokumente, Unterlagen, Dateien, welche für die Schaltung der jeweiligen Werbung erforderlich sind (Grafiken, Rich Media Banner, Texte, Links und anderes), müssen spätestens 5 Werktage vor der festgelegten Ersteinbindung auf der Website vollständig, fehlerfrei und den IAB-Standards entsprechend seitens des Auftraggebers übermittelt werden.

38. Der Beauftragte hat das Recht, übermittelte Werbemedien auf ihre Darstellungstauglichkeit und technische Eignung (insb. passendes Format, Darstellungstechnologie und Dateigrössen, u.a.) zu prüfen und gegebenenfalls zur Anpas- sung an den Auftraggeber zu retournieren. Dabei ist der Beauftragte auch berechtigt, diese Anpassungen nach vorheriger Vereinbarung mit dem Auftraggeber selbst vorzunehmen und die Kosten dafür zu verrechnen.

39. Bei Nichterfüllung der technischen Voraussetzungen zur Schaltung der Werbung bzw. zur Ermittlung der technischen Werbeinformationen (Anzahl der Ad-Impressions u.a.) ist der Verlag von allen daraus sowie aus den durch die externe (Ad)Server-Anbindung der veröffentlichten Werbung resultierenden Ansprüchen freigestellt, wobei sämtliche Kosten umfasst sind.

40. Wenn eine fehlerfreie Auftragsabwicklung nicht gewährleistet werden kann, ist der Verlag unabhängig von einem eventuellen Schaden berechtigt, das Material unverzüglich aus der Schaltung zu nehmen und ist von jeglicher Haftung im Zusammenhang mit einer derartigen Massnahme befreit.

41. Der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche Daten richtig und vollständig anzugeben, die zur Identifizierung des Auftraggebers notwendig sind.

42. Die Übergabe der Daten hat im elektronischen Weg mittels E-Mail-Anhang zu erfolgen. Diese Daten müssen den nach ECG bestehenden Anforderungen zur Kennzeichnung kommerzieller Kommunikation genügen, sowie gegebenenfalls den einschlägigen Vorgaben durch das Fernabsatzgesetz sowie durch das Mediengesetz entsprechen.

43. Insbesondere müssen die übermittelten Daten eine rechtskonforme Kennzeichnung von Auftraggebern kommerzieller Kommunikation zulassen.

44. Der Beauftragte gibt keine Garantien über die Platzierung und Reihenfolge der Werbeschaltungen sowie über die Aufteilung der Ad-Impressions während der Werbekampagne und ist dazu berechtigt, Werbeschaltungen aus redaktionellen, rechtlichen, technischen oder sonstigen Gründen zurückzuweisen oder nachträglich zu sperren.

45. Der Beauftragte ist berechtigt, Werbematerial und Links, die gegen rechtliche Vorgaben oder die guten Sitten verstossen, unverzüglich zu sperren, wobei eine vorherige Absprache mit dem Auftraggeber nicht notwendig ist, dieser aber von der Massnahme ehest möglich informiert wird.

46. Die Sperrung befreit den Auftraggeber nicht von der Zahlung der vertraglich vereinbarten Vergütung. Der Auftraggeber hat vielmehr die Möglichkeit, das Werbematerial innerhalb einer Nachfrist von zwei Wochen ab Information durch den Beauftragte nachzubessern. Wird innerhalb dieses Zeitraums seitens des Auftraggebers ein rechtskonformer Zustand hergestellt, wird dieses wieder geschaltet. Der Auftraggeber hat dem Beauftragte die Rechtskonformität des nachgebesserten Werbematerials schriftlich zu bestätigen.

47. Weitergehende Erstattungs- oder Schadenersatzansprüche des Auftraggebers aus einer solchen Sperrung sind ausgeschlossen.

Lutzenberg, 30.1.2014
Swiss Ladies Drive GmbH
Haufen 201
9426 Lutzenberg

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